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Der Beste der Besten

Wein im Schloß in Koblenz

Mit der Landesprämierung für Wein und Sekt veranstaltet die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz den größten regionalen Qualitätswettbewerb hierzulande. Winzer aus den 6 Rheinland-Pfälzischen Anbaugebieten (Pfalz, Mosel, Nahe, Ahr Rheingau, Rheinhessen) von Deutschlands Weinland Nr. 1, stellen sich dem Urteil unabhängiger Fachjuroren, die nach strengen Regeln und anonymer Verkostung bewerten. Weine, die dabei mit Gold ausgezeichnet werden, dürfen zur Weinelite gezählt werden. Wenn die Landwirtschaftskammer dann einmal im Jahr goldprämierte Weine in einer begrenzten Anzahl an Kategorien zum nochmaligen Wettstreit einlädt, werden die Besten der Besten ermittelt. Mit den Siegerweinen hebt die Landwirtschaftskammer aus den Reihen der Spitzenweinen noch einmal die hervor, die die Sachverständigen in der jeweiligen Kategorie auf den ersten Platz gesetzt haben.

Der Beste der Besten - Sieger Rotwein 2016Von der anerkannten Expertenjury ging unter allen in der Kategorie Dornfelder Rotwein von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz mit Gold prämierten Weinen unser „2015er Dornfelder Rotwein trocken“ als Siegerwein hervor.

2015er Dornfelder Rotwein trocken Goldene Kammerpreismünze

Produktbezeichnung
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Normalpreis: 8,95 €
Verkaufspreis: 8,95 €
Preisnachlass:
Grundpreis / L: 11,93 €

Malen mit der Kamera: Fotografien von Rita-Maria Schwalgin im Forster Winzerverein

Austellung Malen mit der Kamera - Rita-Maria SchwalginDer U-Turm, heute ein kulturelles Zentrum mit internationaler Ausstrahlung bei der Dortmunder TheaternachtIlluminierter U-Turm bei der Dortmunder Theaternacht

Farbintensive, ungewöhnliche Fotografien der Dortmunder Künstlerin Rita-Maria Schwalgin werden aktuell in der Vinothek des Forster Winzervereins präsentiert. Die teils großformatigen Arbeiten zeigen insbesondere Aufnahmen vom illuminierten U-Turm bei der Dortmunder Theaternacht. Der U-Turm, heute ein kulturelles Zentrum mit internationaler Ausstrahlung, wurde über achtzig Jahre lang als Gär- und Lagerkeller der Union Brauerei genutzt. Es ist reizvoll, dass Schwalgin ausgerechnet diese Motive für ihre Ausstellung in Forst an der Weinstraße auswählte: Speziell drei Motive aus den Gewölbekellern des als Hochhaus konzipierten Gebäudes fordern ganz bewusst zum Vergleich mit hiesigen Weinkellern auf: Der Schauspieler Claus Dieter Clausnitzer (bekannt u. a. aus dem Münsteraner Tatort) „bespielte“ während dieser Eventnacht eine eher ungewöhnliche Kulisse: stoisch, in sich ruhend und dennoch in einer stark emotionalen Kommunikation mit neugierigen Besuchern.

Noch ungewöhnlicher in ihrer grafischen Wirkung sind Details aus dem „Ofen“ des  ehemaligen Stahlwerkes Phoenix-West oder auch eine weitere abstrakte Fotografie, die die Künstlerin „Dream-Drums“ nennt. Die Motive der Serie „Traum-Schläge“ sind ganz real; geheimnisvoll bekannt und fremd zugleich produzieren sie „Bilder im Kopf“. Die Künstlerin „malt“ mit der Kamera: Durch außergewöhnliche Perspektiven, besondere Belichtungstechniken, aber auch durch spezielle Wischbewegungen erreicht sie intensive, oft abstrakt anmutende Farbspiele, ohne die Motive im Computer zu retuschieren.

Schwalgin hat in Hannover Architektur studiert und so erklärt sich ihre Faszination für Architektur/Industriekultur. Es sind oftmals Momentaufnahmen – eher nicht dokumentarisch angelegt und dennoch sind es historische Dokumente vergangener Zeit, Zeugnisse von Auf- und Umbruch. Es sind sehr individuelle Eindrücke und die teils ungewöhnlichen Fokussierungen nehmen den Betrachter mit. Schwalgin spielt und interpretiert mit Perspektive, Licht und Schatten. Typischer Weise erhalten bei ihr - insbesondere durch die Präsentation der Arbeiten auf Dibond (weiß oder auch auf Butlerfinish) - auch „ältere“ Motive eine moderne, fast zeitlose Präsenz und faszinieren durch ungewöhnliche Strukturen und intensive Farbigkeit.

Die Ausstellung läuft bis 30.12.2016 und ist zu besichtigen während der Öffnungszeiten des Forster Winzervereins: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr

Wein im Schloß in Koblenz

Wein im Schloß in Koblenz

Am 8. Mai 2016 lud die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ausgewiesene Spitzenwinzer aus allen sechs Rheinland-Pfälzischen Anbaugebieten zu der Veranstaltung „Wein im Schloss“ ein. Nur an diesem  Tag hatten die Verbraucher die Möglichkeit Spitzenerzeugnisse aller 6 Anbaugebieten unter einem Dach zu verkosten. Das Ambiente des Kurfürstlichen Schlosses trug zu dieser einmaligen Leistungsschau des besonderen Weingenusses bei.

Personen auf dem Bild: 
Ökonomierat Norbert Schindler MdB, Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
Kellermeister Michael Kiefer mit Partnerin

Präsentation der 2015er Weine am 7. und 8. Mai 2015

Verkostung der 2015er Weine nach fachkundiger KellerführungGeschäftsführer Dietmar Bonn als fachkundiger Berater bei der Weinpräsentation

Bei herrlichem Wetter und angenehmer Atmosphäre zeigten die zahlreichen Gäste großes Interesse an der diesjährigen Präsentation der 2015er Weine im Forster Winzer.

Neben den fachkundig geführten Kellerführungen konnten sich unsere Gäste bei der Verkostung der 2015er Weine von der ausgesprochen hohen Qualität dieses Jahrgangs überzeugen.

Wein am Dom in Speyer

Großes Gedränge herrschte am Stand des Forster Winzerverein in SpeyerWein am Dom in Speyer

Großes Gedränge herrschte am Stand des Forster Winzerverein bei der Veranstaltung

„Wein am Dom“  16. + 17.04.2016

Die Besucher waren von den hohen Qualitäten des Jahrganges 2015 begeistert.

Der 2015er – ein Jahrgang mit Potenzial zum Jahrhundertwein!

Der 2015er – ein Jahrgang mit Potenzial zum Jahrhundertwein!

Nun, Ende November 2015, liegt die Lese des 2015er Jahrgangs schon über zwei Monate zurück. Aus gesunden, vollreifen Trauben entwickeln sich unter der kundigen Pflege unseres Kellermeisters inzwischen ausgezeichnete Weinqualitäten. Zeit also auf das Jahr 2015 zurückzublicken und eine Prognose für den neuen Jahrgang zu wagen.

Ein milder Winter mit ausgiebigen Niederschlägen schuf gute Voraussetzungen für den Start ins neue Weinjahr: Es gab keine Schäden durch Winterfröste und die Böden waren durchweg gut mit Feuchtigkeit versorgt. Auf Grund des milden Frühjahrs trieben die Reben etwas früher als im langjährigen Mittel aus und entwickelten sich zur Zufriedenheit der Winzer. Zwar sanken im Mai in  einigen Nächten die Temperaturen auf den Nullpunkt, doch  wir blieben von Spätfrostschäden verschont. Die recht frühe Blüte verlief bei günstigem Wetter fast überall problemlos. Man sah aber am Geschein- Ansatz, dass keine mengenmäßige Rekordernte zu erwarten war. Der Sommer war dann allerdings von Wetterextremen geprägt: Sehr kühle Wochen wechselten sich mit Hitzewellen ab, bei denen fast 40 Grad erreicht wurden. Dabei steckten die Reben die Hitze meist gut weg; auch der gefürchtete Sonnenbrand trat kaum auf. Doch die lange Trockenheit wurde in Lagen mit leichten Böden zum Problem. Vor allem Jungfelder unterstützte man nach Möglichkeit durch Tropfbewässerung.

Alles hing nun im Spätsommer vom Witterungsverlauf ab. Glücklicherweise milderten einige Regenfälle zur rechten Zeit den Trockenstress der Reben. Entscheidend aber waren die ungewohnt kühlen Temperaturen Anfang September in den Nächten, während tagsüber meist die Sonne schien.
Durch diese idealen Voraussetzungen konnten die Trauben langsam reifen und Pilzkrankheiten hatten kaum eine Chance. Sogar die im vergangenen Jahr massenhaft aufgetretenen Kirschessigfliegen schienen an der Witterung keinen Gefallen zu finden. So konnten unsere Winzer in entspannter Atmosphäre die Trauben je nach Reifegrad und Verwendungszweck sozusagen punktgenau heimholen.

Außergewöhnlich gesunde, vollreife und sehr aromatische Trauben ergaben Moste mit durchweg hohen Oechslegraden. Vor allem die Rieslinge der Spitzenlagen glänzten mit Mostgewichten häufig um 100 Grad Oechsle und darüber! Die mengenmäßige Ausbeute entsprach in etwa dem langjährigen Mittel, so dass wir zuversichtlich sind, alle unsere Kunden im kommenden Jahr mit genügend ausgezeichneten Qualitäten bedienen zu können. Die jungen Weine sind inzwischen durchweg vergoren und vor allem die Rieslinge erhalten nun Zeit auf der Feinhefe in gekühlten Gebinden langsam und schonend zu reifen.

Nicht nur für den Riesling war der Witterungsverlauf letzten Endes optimal, auch die Rotweinsorten profitierten in besonderer Weise. Fachleute sprechen sogar von einem „Rotweinjahr“. Dazu trugen die trockenen Hitzeperioden bei, die neben einer hohen Zuckereinlagerung auch eine frühe und intensive Färbung ermöglichten. Da im Herbst die Kirschessigfliege fast völlig wegblieb, konnten wir die für unsere Rotweinsorten optimalen Lesetermine finden und hochwertige gesunde Trauben ernten. Unsere Kunden dürfen sich auf voluminöse, stoffige Rotweine mit idealer Farbintensität freuen. Die schon auf Flaschen gefüllten Roséweine warten mit einer harmonischen Säure auf und leuchten lachsfarben im Glas.

Die inzwischen abgefüllten Partien zeigen feine Frucht und anhaltende Fülle. Auf Grund der hohen Qualität der Trauben präsentieren sie sich gehaltvoll und nachhaltig mit ausgewogenen Säurewerten. Sie erfreuen sich jetzt schon eines großen Zuspruchs der Besucher unserer Vinothek, die „an der Quelle“ die neu gefüllten 2015er probieren.

Bilder aus dem Traumreich der Phantasie

Linde Schnell aus Forst - Bilder aus dem Traumreich der Phantasie

Seit kurzem präsentiert der Forster Winzerverein in seinen Verkaufsräumen Malerei von Linde Schnell aus Forst, die mit ihren Werken bisher vor allem im Kurpfälzer Raum vertreten war. Sie vervollkommnet seit vielen Jahren ihre Maltechnik bei Auslandsreisen und in Malseminaren erfahrener Künstler. Nach ihrer Überzeugung ist qualitativ anspruchsvolle Kunst ohne gründliches Beherrschen der Techniken nicht denkbar.

Linde Schnell über ihre Art zu arbeiten: „Malerei ist für mich, eine Parallel-Welt zu erschaffen, in der all meine Empfindungen, Sehnsüchte und Wertvorstellungen, losgelöst von Konventionen, einen Freiraum finden. Und sie ist die Suche nach einer Balance zwischen inneren Gefühlswelten und oft unbegreiflichen äußeren Einflüssen.“

Der Wunsch, dem Grau des Alltags durch kleine Fluchten in das Traumreich der Phantasie, Exaltiertheit und Schönheit – zumindest während des Schaffensprozesses – eine Alternative entgegen zu setzen, treibt die Malerin an und lässt sie im Alltag Kraft schöpfen. Eindrücke von Reisen oder wichtigen Lebensstationen hält sie in Skizzen fest, um sie später auf die Leinwand zu bringen. Dabei gilt ihr Interesse vor allem den Menschen und ihren Lebensspuren, was zuweilen nur in Bildstimmungen, versteckten Signets und bestimmten Farben aufscheint. Es fasziniert sie, den  Sehnsüchten der Menschen und ihren Motiven auf die Spur zu kommen und sie in Malerei umzusetzen. Dabei ist es spannend, Impressionen und Entdeckungen auf eine ganz persönliche Art in den Kontext der Bildkomposition zu stellen. Gerade auch in die abstrakten Arbeiten fließen persönliche Erfahrungen ein, beispielsweise die Schönheit der Landschaft um Forst, die Vielgestaltigkeit der Natur und die Herzlichkeit der Menschen. Neben den Farbkompositionen, deren Titel auf zugrunde liegende Empfindungen deuten (z.B. „Stück vom Paradies“), sind auch Bilder zu sehen, auf die in meisterlicher Technik Menschen oder Gegenstände als Metaphern innerer Befindlichkeiten gebannt sind.

Die Werke von Linde Schnell dürfen gerne während der Öffnungszeiten des Weinverkaufs besichtigt werden: Montag bis Freitag, von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr.
Während der Adventszeit ist der Samstagverkauf bis 16 Uhr geöffnet!

Encaustic – faszinierende Maltechnik aus der Antike

Triptychon-Bukettsorten

Farbspiele von Ingrid Kalbe im Forster Winzerverein

In seiner neuen Ausstellung zeigt der Forster Winzerverein in seiner Weingalerie Arbeiten der Encaustic- Künstlerin Ingrid Kalbe aus Neustadt- Hambach. Der Name „Encaustic“ bedeutet „Einbrennen“. Bei dieser sehr alten Maltechnik werden eingefärbte Wachse in heißem Zustand auf Leinwand, Holz oder andere Malgründe aufgetragen. Schon vor 5000 Jahren verkochte man im antiken Griechenland Bienenwachs mit Meerwasser und erhielt unter Zugabe von Pflanzenextrakten oder Mineralien Farbpasten, die man mit heißen Spachteln verarbeitete. Die aus dieser Zeit erhaltenen Malereien bestechen auch heute noch durch ihre intensive Leuchtkraft. Wegen des hohen zeitlichen und handwerklichen Aufwandes wurde diese Technik allerdings im Mittelalter von der Ölmalerei abgelöst und geriet fast in Vergessenheit. Erst in neuerer Zeit wurde die Encaustic- Malerei durch den Einsatz elektrischer Arbeitsgeräte für einen kleinen Kreis von Kunstschaffenden wieder interessant.

Schellack auf Encaustic

Ingrid Kalbe ist seit langem von dieser Art zu malen fasziniert. Die Hambacherin hat Bildende Kunst studiert und war Kunsterzieherin an der Regionalschule Deidesheim, wo sie die Encaustic- Malerei vielen Schülergruppen nahebrachte und sogar als Prüfungsfach etablierte. Ihre Fachkenntnisse erwarb sie sich unter anderem an der Encaustic- Akademie in Weilheim/Teck, wo die historische Wachsmaltechnik gelehrt wird. Inzwischen widmet sie sich als freischaffende Künstlerin intensiv dieser traditionsreichen Kunst und lässt sich immer wieder von dem intensiven Farbspiel inspirieren. Besonders spannend findet sie, dass durch den auf dem kalten Untergrund erstarrenden Wachsfluss immer neue unvorhersehbare Strukturen entstehen. Hauchdünne Schichten von Schellack zaubern unter dem Einfluss von Heißluft bizarre Formen auf die Bienenwachsfarben; dieser Vorgang lässt sich nur bedingt steuern und ermöglicht eine Vielzahl eigener Assoziationen.

Im Forster Winzerverein zeigt Ingrid Kalbe Arbeiten in vielen Spielarten zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Manchmal zeigen sich im Wachsfluss Landschaften oder auch Pflanzenmotive. Dann findet der aufmerksame Betrachter in leuchtenden Farbstrukturen Andeutungen von Gegenständlichem, so in einem Triptychon, in dem Konturen von Weingläsern mit den Farben von Rot- und Weißwein wetteifern. Andere Bilder leben vom Zusammenwirken intensiver Farben und geben Eindrücke innerer Befindlichkeiten oder besonderer Erlebnisse der Künstlerin wieder. Das Spannende an dieser alten Malkunst sind die fast grenzenlosen Möglichkeiten zu experimentieren und sich immer wieder vom Zufall überraschen zu lassen. Noch längst seien nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, meint Ingrid Kalbe.

Die Ausstellung ist im Forster Winzerverein zu den Öffnungszeiten des Weinverkaufs zu besichtigen: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr.

Traubenlese 2014 beendet, hohe Qualitäten!

Ausstellung Faszination Polarlicht von Oliver Schwenn

Die diesjährige Weinlese endete Mitte Oktober, so früh wie in kaum einem anderen Jahr. Der milde Winter, der frühe Austrieb und eine frühe Blüte bescherten unseren Reben eine lange Vegetationsphase. Obwohl der Sommer sich nicht von seiner schönsten Seite zeigte, sind wir mit den geernteten Traubenqualitäten hoch zufrieden. Diese gemäßigten Temperaturen waren geradezu ideal für unsere Rieslingtrauben. Zum Ende der Lese wurden wir in unseren Spitzenlagen  mit höchsten Oechslewerten  belohnt, die wir im Sommer nicht zu träumen wagten.

Ausstellung "Farbe und Struktur" bis 20. Oktober 2014

Weingalerie zeigt Arbeiten des Mannheimers Wolfgang SchiestlWolfgang Schiestl - Malerei als Herzensangelegenheit

Forster Winzerverein präsentiert Acrylbilder von Wolfgang Schiestl

Die neue Ausstellung in der Weingalerie zeigt Arbeiten des Mannheimers Wolfgang Schiestl. Dieser konnte als Export- Kaufmann und Marketing- Direktor eines großen Unternehmens in vielen Ländern Eindrücke und Erfahrungen sammeln. Die Liebe zur Kunst wurde ihm von seinem Vater, der selbst im altmeisterlichen Stil malte, vermittelt. Seit den Siebziger Jahren wandte sich Wolfgang Schiestl zunächst autodidaktisch der Malerei zu und bildete sich in zahlreichen Atelierkursen vor allem in den Richtungen Pastell, Aquarell und Acrylmalerei weiter. In den Neunziger Jahren rief er in Mannheim die Künstlergruppe "FaFo-5" ins Leben. Nach einem langen und erfolgreichen Berufsleben ist ihm die Malerei eine Herzensangelegenheit geworden. Dazu passt sein Motto: "Schaue hinter den Horizont und Du wirst Neues entdecken."

Wolfgang Schiestl legt sich bei seiner künstlerischen Aussage nicht auf eine bestimmte Stilrichtung fest. In der hier gezeigten Ausstellung kontrastieren daher Landschaften in zarten Farbabstufungen mit abstrakten Kompositionen in leuchtenden Farben. Gemeinsam ist fast allen Arbeiten der strukturierte Farbauftrag, oft unterstützt von Acrylspachtel oder auch Sand. Dadurch erhalten die Bilder eine reliefartige Oberfläche.

Abgesehen von den lyrisch- empfindsamen Landschafen stellen die meisten Arbeiten das elementare Kräftespiel der Elemente dar, etwa "Feuerball", "Vulkan", "Lava" oder "Waldbrand". Hier dominieren Rot- und Orangetöne auf besonders plastischer Struktur. Nicht nur in diesen Werken spürt man die Bedrohung der Existenz durch die Naturgewalten; Arbeiten wie "Feuerteufel", "Verbranntes Land" oder "Ohne Blätter" lassen die Gefährdung der Natur durch den Menschen erahnen. So spannt sich ein Bogen von der fast unberührten Idylle bis zur durch Urgewalten und Menschen zerstörten Umwelt.

Die Ausstellung im Forster Winzerverein ist bis 20. Oktober 2014 zu den Öffnungszeiten des Weinverkaufs zu sehen: Mo bis Fr 8 - 18 Uhr, Sa 9 - 13 Uhr.

 

Forster Winzerverein eG
Weinstraße 57
67147 Forst

Fon: +49 6326 306
Fax: +49 6326 1391
E-Mail: info@forster-winzer.de

Öffnungszeiten Forster Winzerverein:
Montag - Freitag: 8.00 - 18.00 Uhr durchgehend
Samstag: 9.00 - 13.00 Uhr

Weinverkaufsstelle Marie Luise Doll in Forst:
Täglich, auch samstags, sonntags, feiertags und nach Geschäftsschluss